Die Regierung Deutschlands hat sich nach zähem Ringen entschieden, in den nächsten Jahren 54 Mrd € aufzuwerfen, um den Treibhausgasausstoss in den Griff zu bekommen. Wie das geschehen soll wurde in einem 22-seitigen Massnahmenpaket dokumentiert (1). Damit nähert sich Deutschlang endlich der Kostenwahrheit des Austosses von CO2&Co. über die Erhöhung der Kosten für ein CO2-Zertifikat. Auch soll ein Gebäudesanierungsprogramm à la Schweizer Klimarappen umgesetzt werden, Velowege gefördert, die Mehrwertsteuer auf Bahnfahrten reduziert und innovative Lösungen von Unternehmen gefördert werden. Ein wirklich toller Schritt in die richtige Richtung! Ob’s reicht, werden wir am eigenen Leib erleben.

Und was machrt die Schweiz und die Kantone? Ich wünsche mir, dass auch hier etwas Mut gezeigt wird! Nur so schaffen wir es, dass wir umweltpolitisch, klimatechnisch und wirtschaftlich nicht abgehängt werden. Auch wir können ein solches Paket schnüren, dass das geht und Mehrheiten zu mobiilisieren kann hat die Schnürung der Unternehmenssteuer-AHV-Vorlage gezeigt (STAF), mit der für zwei ganz wichtige Anliegen eine Finanzierungsmodus geglückt ist. Das schaffen wir beim Klima auch.

Es braucht nun Zeichen am Klimagipfel, der am Montag in New York beginnt, speziell auch von unseren Vertreterinnen und Vertretern, auch wenn die Amerikaner nicht präsent sind (2).

1 https://www.spiegel.de/media/media-44893.pdf

2 https://www.un.org/fr/climatechange/un-climate-summit-2019.shtml oder https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home/umwelt/klimawandel/klimakonferenzen-uno.html

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